Kreative Zeitreise: Ein Blick in meine Schreibwerkstatt

Shownotes

In dieser Folge nehme ich dich exklusiv mit auf eine ganz persönliche Roomtour durch meine Schreibwerkstatt. Erfahre, wie Schallplatten, Kultobjekte aus den Achtzigern und Neunzigern, eine orange Olympia-Schreibmaschine und ein echtes Nerd-Badezimmer meine Kreativität befeuern. Ich erzähle, warum mein Arbeitsplatz mehr als nur ein Schreibtisch ist und wie kleine Alltagsrituale, Musik und Erinnerungsstücke meine Bücher prägen. Lass dich inspirieren von einem Ort, an dem Kindskopf und Autor sich begegnen – vielleicht findest du auch für dich neue Impulse für deinen eigenen Kreativraum. Viel Spaß beim Zuhören und Eintauchen in meine Welt zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja und dann sind wir auch schon an der Tür angelangt zum Badezimmer.

00:00:06: Und das Badezimmer muss ich dir sagen, ja es ist einfach so passiert.

00:00:13: Wenn man da so reinschaut also wer jetzt hier vorbeikommt und schaut in dieses Badezimmer könnte man meinen, da war ein Nerd am Werk.

00:00:19: Und ja so ist es eben auch.

00:00:21: Ich lebe wie gesagt die Achtziger und Neunziger in diesem Badezimmer auch aus.

00:00:54: Ja, Servus!

00:00:55: Ich grüße Dich.

00:00:56: Mein Name ist Friedrich Kalpenstein und ich bin Autor der Herbert-, Prost- & Salute-Reihe.

00:01:02: Bisher habe ich über eine Million Bücher verkauft und kann auf einige Bestseller zurückblicken.

00:01:07: In diesem Podcast geht es ums Schreiben und ich erzähle Dir aus meinem Leben als Autor und selbstverständlich ein bisschen darüber hinaus.

00:01:15: Und heute geht's tatsächlich ein bisschen drüber hinaus – dazu kommen wir gleich.

00:01:24: Und an dieser Stelle erwähne ich immer wieder gerne, dass die Tipps, die in diesem Podcast gebe, meine Erfahrungen sind,

00:01:30: die ich gemacht habe – also Dinge, die bei mir funktioniert oder eben nicht funktioniert haben und das kann bei dir selbstverständlich ganz anders sein!

00:01:39: Nimm also das, was ich dir erzähle gern als Hilfestellung oder Anregung und probier einfach aus, was dir zusagt oder was du dir vorstellen kannst.

00:01:48: Aber eigentlich braucht man dieses kleine Vorwort heute gar nicht, denn heute geht es um was ganz anderes.

00:01:55: Ich werde immer wieder über Facebook und über Instagram gefragt ob ich da nicht ein bisschen mehr von meiner Schreibwerkstatt zeigen kann.

00:02:04: Ein paar Fotos und so weiter.

00:02:06: Und ganz ehrlich, also ich habe mich dagegen bisher immer gesträubt.

00:02:10: Weil ich es einfach ein bisschen komisch finde, wenn ich hier mit der Kamera rumlaufe und Sachen abfotografiere und die ins Netz stelle.

00:02:18: Das fühlt sich irgendwie einfach nicht so richtig gut an.

00:02:21: Aber natürlich kann ich mir vorstellen dass das für den einen oder anderen da draußen interessant ist wie das Umfeld von so einem Autor ausschaut oder vielleicht auch Mainz.

00:02:31: Und ja, also ich musste sagen, ich bin hier in meiner Schreibwerkstatt wirklich sehr gerne.

00:02:36: Ich habe es so wie sie jetzt hat ist nicht von Anfang an gewesen und ich hab mich natürlich im Laufe der Zeit jetzt vergrößert.

00:02:44: Ja da kann ich's schon vorstellen dass man da gerne einen Einblick hätte!

00:02:49: Da dachte ich mir wo ich doch diesen Podcast habe könnte ich mit dir einfach eine kleine Room Tour durch meine Schreibwerkstatt machen.

00:02:57: Und dabei kann ich dir ja dann ein bisschen so erklären, wo was steht und werde dann vielleicht zu einigen Sachen, die mir wirklich am Herzen liegen, auch etwas sagen.

00:03:06: Es ist ja so... Ich bin schon fest davon überzeugt dass jetzt einen Arbeitsplatz immer auch so ..., mei, wie soll ich sagen ... zeige mir deinen Arbeitsplatz und ich sagte wer du bist.

00:03:15: Also so könnte ich das Ganze vielleicht umschreiben.

00:03:19: Wenn man es in so ein Großraumbüro schaut und das auf den meisten Schreibtischen mit Sicherheit ein Bild steht, von der Familie oder so.

00:03:27: Also Sachen, die einem wichtig sind, mit denen man sich einfach in diesem Umfeld, wenn man jetzt nicht gerade zu Hause ist, sich einfach wohlfühlt.

00:03:35: Und deshalb habe ich natürlich auch versucht, jetzt im Laufe der Zeit seitdem ich hier in diesen Räumlichkeiten bin, dass ich mir da so einen Wohlfühlort schaffe, an dem dann einfach meine Kreativität bestmöglich fließen kann.

00:03:47: Und ich glaube, ich habe das ganz gut hingekriegt.

00:03:50: Ja und jetzt sitze ich hier an meinem Schreibtisch und überleg schon die ganze Zeit wo ich denn anfangen soll und da dachte ich mir am besten bei der Stereo-Anlage.

00:04:07: Es hat sich natürlich heutzutage durchgesetzt dass man die Musik streamt und ich mache das natürlich genauso.

00:04:12: Da kommen natürlich die Musik sehr schnell konsumieren.

00:04:16: Jetzt komme ich aber natürlich aus einer Zeit.

00:04:17: Also ich bin geborener Einundsiebziger und ich bin natürlich mitten in den Achtzigern und Neunzigern groß geworden.

00:04:25: In den Achtzigern gab es einfach nichts anderes als Kassetten- und Schallplatten.

00:04:31: Das war einfach so ein Gefühl.

00:04:33: Das wünsche ich jedem jungen Menschen heute wieder, dass er das vielleicht erfährt.

00:04:36: Also Gott sei Dank ist es ja mittlerweile so, dass die Schallplatte auch wieder so eine Renaissance erfährt.

00:04:42: also man kann immer mehr auch neue Künstler oder junge Künstlern pressen ihre Werke immer wieder auf Vinyl und immer mehr auf Vinyl Und das sind natürlich eine ganz tolle Entwicklung, die ich ja als Achtzigerjahre kennt nur so richtig begrüßen kann.

00:04:58: Es ist nämlich so, also während man heute einfach das Handy bedient und schaut so jetzt hat wir in meinem Fall den Apple Music rein.

00:05:06: Da haben wir ein Lied gehört und dann holt man sich dieses Lied und dann hört man rein und dann wischt man weiter uns nächste Lied usw.

00:05:13: aber es geht da finde ich einfach unwahrscheinlich viel.

00:05:17: Also wenn ich zum Beispiel in die Vergangenheit zurückblicke, als ich so sechzehn, siebzehn Jahre alt war.

00:05:23: Ja da bin ich mit meiner Spätzel, haben wir uns am Samstag, haben uns verabredet und vormittag dann sind wir in die S-Bahn eingestiegen und dann sind nach München gefahren.

00:05:30: Und da hat es das WOM gegeben, das World of Music. Und da sind wir mit unserem Ersparten dann eingefallen und dann haben wir genau gewusst, okay also Single die kostet sechs Mark.

00:05:42: Und ich glaube neun, neunzig oder zehn Mark dann eben ne Maxi.

00:05:45: Und eine richtige LP wurde an meistens so zehn oder zwölf Lieder drauf waren.

00:05:50: Die lag so bei zwanzig D-Mark.

00:05:52: Ja und dann ham uns da ein zwei Stunden drin aufgehalten und dann gab es doch so Stationen wo diese... Da war so'n DJ gestanden.

00:05:59: dem hab mir die Schallplatte gegeben hat er die auf einen Plattenspiel aufgelegt, man hat die Kopfhör aufgesetzt und konnte dann eben in die Platte rein hören.

00:06:08: Später gab es das Ganze auch mit CDs und so.

00:06:10: aber in meiner Jugend waren es halt noch die Schallplatten.

00:06:14: Irgendwann musste man sich dann eben entscheiden.

00:06:16: also mein Gradmesser war immer so wenn mir drei vier Liter pro LP, wenn wir die wirklich sehr gut gefallen Dann kann ich die auch kaufen.

00:06:25: und ja, zwanzig Marktes war natürlich damals besonders als Schüler.

00:06:28: War das natürlich schon richtig viel Geld?

00:06:31: Und dann ist man natürlich nach Hause gefahren mit der Beute und dann ging es eigentlich erst so richtig los!

00:06:39: Vielleicht bist du auch so in der Nähe meines Jahrgangs und hast es auch noch so miterlebt.

00:06:43: Und vielleicht war's bei dir ja genauso, man hat sich dann wirklich ins ein Zimmer zurückgezogen und hat sich vor seine Stereo-Anlage gesetzt.

00:06:51: Dann hat man sich eine Cola oder was mitgenommen und sich eingeschlossen.

00:06:55: Und dann haben wir die Schallplatte aus der Hülle raus genommen aufgelegt, mit einem Antistatiktuch einmal drüber, vielleicht um einen kleinen Besen gehabt.

00:07:07: leichtige Knackselos und das erste Lied wird angespielt.

00:07:11: Und ich muss einfach sagen, jetzt im Gegensatz zu heute also ich höre ja immer noch natürlich gerne Musik aber heute auf eine andere Art und Weise.

00:07:18: aber seitdem ich hier in diesen Räumen bin und mir jetzt auch wieder einen Plattenspieler zugelegt habe.

00:07:25: Und das ist wie so eine leichte Achtsamkeitsübung, also ich hab früher wirklich da vorgesetzt und hab mir diese Schallplatte angehört und wenn man ganz großes Glück hatte dann gab es ein Club Cover wo dann vielleicht noch wenn sie live Platte war Bilder vom Konzert drauf waren ganz, ganz hochwertig war.

00:07:43: Dann gab es auf der Schutzhülle womöglich auch noch die Liedtexte und das waren natürlich die absolute Krönung!

00:07:49: Und dann hat man diese Platte zwei drei vier mal am Stück immer wieder durchgehört hintereinander Und ich habe wirklich dieses Cover, das hab' ich mit meinen Augen quasi gefressen und habe jedes Wort mitgelesen bei die Texte.

00:08:02: Dann hat man natürlich teilweise noch im Duden nachgeschaut.

00:08:06: Der Computer gab's zu der Zeit auch nicht.

00:08:07: Also jetzt kommt mir erst einmal, er wird dieses Jahr fünfundfünfzig Jahre alt geheißen.

00:08:11: Es ist schon Ewigkeiten.

00:08:12: Ich fühlt sich an, es wäre schon ein Jahrhundert her aber ich blicke einfach unwahrscheinlich gern auf diese Zeit.

00:08:20: Blicke ich zurück!

00:08:22: Ja und heute ist es wieder so.

00:08:23: Also ich sitze hier in meiner Werkstatt mit Sicherheit zwischen acht und zehn Stunden am Tag, am Schreibtisch.

00:08:30: aber ich nehme ja seitdem ich den Plattenspieler habe wirklich die Zeit und nehme mich dann eben raus setz mich da vorhin oder auf die Couch und höre mir wirklich ein zwei oder drei Lieder von einer Platte, die ich auch neu habe.

00:08:44: also ich kaufe wie der Schallplatten.

00:08:46: das macht total Spaß aktiv und da gibt es dann auch nur das, da schalte ich die Umwelt komplett ab.

00:08:53: Da kommt auch keine Mail rein und so weiter höre ich mir die Lieder an und das macht total viel Spaß ja!

00:08:59: Und ich selbst empfinde natürlich auch dass sich das viel viel besser anhört, dass das einfach alles viel wärmer klingt und das empfande ich einfach beim Streaming überhaupt nicht.

00:09:12: An dieser Stelle kann ich natürlich immer wieder auch sagen, schreibts mir einfach sehr gerne auf podcastatkalpenstein.de was ihr zu meinen Meinungen denn so sagt und wie eure ist interessiert mich natürlich auch das soll er nicht nur einseitig sein diese Podcast sondern natürlich interessiert es mich wie ihr über die verschiedenen Themen denkt oder was euch bewegt und so weiter.

00:09:39: Die Anlage, Lampe und viele andere Sachen zu denen ich gleich komme stehen übrigens auf so das sind so schwarze Sideboards zwei Stück.

00:09:46: die habe ich gerade noch so im Möbelhaus bekommen.

00:09:49: Das waren die einzigen die es von der Serie noch gab in Schwarz Und da habe ich aber dann wirklich zwölf Wochen darauf warten müssen, aber dann sind die gekommen.

00:09:57: Da war natürlich die Gefahr, dass man vielleicht eins auspackt und eine Schublade oder so ist vielleicht ne Kante angeschlagen.

00:10:06: Aber nein!

00:10:06: Die kamen absolut perfekt hier an und gefällt mir richtig gut.

00:10:11: Auf diesen zwei Sideboards stehen halt auch immer wieder ein paar Bildbände.

00:10:17: Wer mir schon länger folgt, weiß natürlich auch dass ich ein passionierter Fotograf bin.

00:10:21: Ich habe aber auch sehr viel übrig eben für Fotografie von anderen Menschen und da haben sie mal zwei Fotografen wirklich mit ihren Werken angetan.

00:10:30: Das ist eines Peter Lindbergh und das andere Helmut Newton und dort gibt es dann einige Bildbinde davon von dem ich auch ein Bildband habe, es ist der Brian Adams.

00:10:39: Brian Adams kennt ja jeder natürlich Sam auf Sixtynein und so weiter hab' ich die Schallplatte.

00:10:44: Und er ist aber auch ein richtig toller Fotografer und von dem habe ich auch einen Bildband und da schaue ich auch immer wieder gerne rein und hol mir dann auch so Inspiration und wieder mal einen Blick durch eine Kamera von einem anderen Menschen und das kann dann auch immer ein bisschen den Horizont erweitern.

00:11:03: Und was mir richtig Freude macht... Natürlich schreibt heutzutage jede Autor, schreibt in sein Computer oder ein Laptop rein.

00:11:13: Spricht es vielleicht auch ins Handy?

00:11:14: Ich weiß nicht was andere Autoren zu machen aber... Früher war es natürlich so, da gab's die Schreibmaschine.

00:11:20: Und ich schaue ja wahnsinnig gern seit Jahren mit meiner Frau Bares Ferraris an.

00:11:24: also wir nehmen das immer.

00:11:26: Früher haben was aufgenommen jetzt schauen wir sie in der Mediathek also abends vielleicht so zwei drei vier Verkäufe oder wenn gar nichts im Fernsehen kommt schaut mal ganze Sendung an.

00:11:33: Da gab's von der Firma Olympia eine Traveler Deluxe heißt die Schreibmaschine und die gab es in Orange.

00:11:42: Und ihr habt's wohl auch in mehreren Farben gegeben, wie ich dann bei meiner Recherche im Internet erfahren habe.

00:11:47: aber ich wollte unbedingt in Orange Ja, dann haben wir natürlich auf die Suche begeben.

00:11:53: Wir haben es sofort verliebt in diese Schreibmaschine weil die Idee ist so richtig flach und die schaut auch aus als wenn sie jetzt aus der Sechziger.

00:12:00: glaube ich kommt das sogar.

00:12:01: Das Orange wird eigentlich ja sechzige-sebzeigere Jahre.

00:12:04: Ich weiß es nicht so genau.

00:12:05: Auf alle Fälle haben wir es sofort in dieser Schreib Maschine verliebet.

00:12:08: Dann haben wir auf die suche gegeben und bei Ebay fand ich sie dann Und dann habe ich mich für einen Verkäufer entschieden.

00:12:15: Die Fotos waren toll, er hat gut ausgeschaut und der Verkäufer hatte auch sehr viele gute Rezensionen und neue Farbbandwerte drin und er hat sie überholt usw.

00:12:27: Dann habe ich zugeschlagen und ein paar Tage später kam die dann auch sehr gut verpackt und sie war wirklich genauso.

00:12:32: Es schaut aus wie nagelle Neues wenn noch nie jemand darauf geschrieben hätte!

00:12:36: Und die steht eben auch auf dem Sideboard immer in Blickrichtung.

00:12:40: Ja, ich weiß nicht wie Autorinnen und Autoren das früher wirklich gemacht haben.

00:12:44: Klar man hat einen Korrekturband mit drin

00:12:46: usw.,

00:12:46: aber früher war das glaube ich schon eine ganz andere Liga auf einer Schreibmaschine ein Buch zu schreiben.

00:12:52: ja also hier Ich schaue sie gerade an und sie zauber mir immer wieder lächeln ins Gesicht, weil es einfach eine ganze Hübsche ist.

00:12:59: Musst du mal im Internet schauen von Olympia die Traveller Deluxe in Orange – eine sehr, sehr schöne Schreibmaschine!

00:13:11: Ja und wo ich dann schonmal bei Ebay war, fühl man natürlich ins Auge die James Bond Kamera, die kam er dann eben auch in den Sinn als ich salute das letzte Foto angefangen habe zu schreiben und am Plot gearbeitet hab….

00:13:24: Dann habe ich mir gedacht, das wäre ja auch toll wenn der Protagonist gestorben ist.

00:13:29: Das Opfer dieses Romans.

00:13:31: Wenn er vielleicht die eine oder andere Kamera kennt, die sich etabliert hat oder eine berühmte Kamera.

00:13:40: hätte und wenn ich die in meinen Roman einbauen könnte.

00:13:43: Und dann lag es natürlich nahe, dass das eine Minox ist.

00:13:46: Ich hatte aber keine und habe mir aber dann gedacht, na ich brauche zwar Kamera, ich kann nicht darüber schreiben!

00:13:50: Ich brauchte unbedingt die und wurde dann eben auch bei Ebay fündig und hatte das gleiche Glück wie mit der Schreibmaschine.

00:13:57: Das Teil kam an.

00:13:58: Es war lederethuide dabei so ne Abstandskette... ist dann natürlich nicht viel Elektronik drin, die dann scharf stellt.

00:14:06: Also musste man die Entfernung mit der Kette abmessen.

00:14:09: also die schaut absolut neu aus als wenn die jemals nur drei Filme gesehen hätte.

00:14:14: diese Kamera also die macht mir auch sehr viel Freude.

00:14:18: und neben diesen beiden Sideboards da steht dann ein Schreibtisch.

00:14:23: also insgesamt gibt es drei Schreibtische hier in meiner Schreibwerkstatt und auf diesem steht einen Laser zum gravieren.

00:14:30: Meine Frau, die Schnürder, wenn ein neues Buch rauskommt oder so, schnürt immer tolle Bloggerpakete.

00:14:38: Da wollen wir natürlich gar nicht beim letzten Salute-Buch.

00:14:41: Da waren dann Kühlschrankmagneten aus Badolino und vom Gardersee.

00:14:46: Die möchten natürlich nicht einfach nur in das Bloggerparket reinwerfen.

00:14:49: Also gibt es dazu kleine Schächtelchen.

00:14:51: Das waren jetzt diesmal Schwarze.

00:14:53: Und da leise ich dann Salute drauf und hat das Ganze auch ein bisschen einen Charme!

00:15:00: der Kalbi darf ein bisschen mit der Technik spielen.

00:15:05: Unter diesem Schreibtisch befindet sich zum herausziehen, ein kleines Laufband.

00:15:10: Hast bestimmt schon mal gesehen es ist nicht so etwas wie es im Fitnessstudio ist das ganze geht auch nur bis sechs Stunden Kilometer sondern es ist so ein Büro-Laufband also sehr flaches Teil und ist aber wirklich toll.

00:15:22: Also mindestens jeden zweiten Tag bin ich da drauf und auch immer zwischendrin, dass ich einfach mal so zehn Minuten Viertelstunde oder einfach sage okay ich gehe jetzt zwei Kilometer natürlich kann ich vor die Tür gehen das ist schon klar aber es dauert einfach alles viel viel länger und dann trifft man vielleicht jemanden dann ratscht man kurz Und ich möchte aber ja ein bisschen so in meiner Geschichte bleiben.

00:15:43: Das ist dann einfach eine gute Möglichkeit, wenn es vielleicht einmal stockt und ich weiß nicht so richtig wie ich jetzt einen neuen Plotpunkt anfangen soll oder so einen kleinen Dialog, wenn ich schreibe und ich überlege da... Dann ist das einfach... Eine gute Möglichkeit, einfach mal aufzustehen vom Schreibplatz und dann gehe ich darauf dieses Laufband drauf.

00:16:02: Und geh eben ein paar Kilometer und schau dabei in die Ferne, in die Natur raus!

00:16:07: Und hat dann eben auch schon sehr viele gute Ergebnisse hervorgerufen.

00:16:13: Dann setze ihn wieder hin, hab mich ein bisschen bewegt ist es auch gut für die Hüfte und dann geht's wieder weiter mit dem Schreiben.

00:16:20: Dann geht es weiter nach dem Schreibtisch, wo der Laser drauf steht.

00:16:24: Kommt dann ein Treppenabgang und dann sind wir auch schon an der Wand vom Badezimmer.

00:16:30: Und da hängt natürlich auch mein ganzer Stolz in zwei Bilderrahmen drin.

00:16:35: Und zwar ist das vom Deutschen Patentamt der Name Brungris.

00:16:40: Der ist geschützt.

00:16:41: Ich bin quasi der Bürgermeister von Brunkries, also er darf nicht von jemand anderem genommen werden – der gehört mir.

00:16:48: und eben auch als Wort- und Bildmarke der Name Kalpenstein inklusive meines Logos.

00:16:56: Den Namen gibt es auch nur einmal.

00:16:58: Der ist frei erfunden, ist mein Künstlername.

00:17:00: den habe ich auch in meinem Personalausweis drin stehen.

00:17:02: und ja niemand anders darf diesen Namen und natürlich auch das Logo nicht einfach so verwenden.

00:17:10: Das ist in der heutigen Zeit immer wichtiger.

00:17:12: Wenn ich mich so durch Instagram durch scrolle, dann sehe ich natürlich Autoren, Kolleginnen und Kollegen die da wirklich jetzt Probleme damit haben.

00:17:22: bei mir teutetoi muss ich gleich auf Holz klopfen.

00:17:26: Mich hat es bisher noch nicht ereilt aber wohl einigen Verkaufsportalen wie Talia oder so tauchender Bücher auf, die wohl von KI geschrieben sind und die bedienen sich deren Namen dieser Autorinnen- und Autorenkollegen.

00:17:40: Und das geht natürlich gar nicht!

00:17:41: Also das ist absolutes No Go.

00:17:44: jetzt können wir natürlich sagen ja, hat heute jemand den hergenommen?

00:17:48: Ja komm lass gut sein.

00:17:50: ich würde auch sobald jemand wirklich über den Namen Kalpensteinen Buch veröffentlicht, würde ich es wirklich sofort auch zur Anzeige bringen.

00:17:59: Ich finde einfach, die Zeiten sind vorbei in denen man sich solche Sachen vielleicht auch gefallen lassen muss.

00:18:04: Man steckt ja sehr viel Kreativität in seine Arbeit rein und so ein Autorenname ist eben auch wie ein Fingerabdruck Und das sollte es auch bleiben.

00:18:15: und einfach so Trittbrettfahrer, die meinen dann verkaufen sie vielleicht zwei, drei Bücher mehr.

00:18:20: Wenn der Name draufsteht oder er oder die vielleicht gerade erfolgreich ist.

00:18:24: also dieses Spiel werde ich mit Sicherheit nicht mitspielen.

00:18:27: und wie gesagt würde ich sofort Bildschirmabgriff machen ab zum Anwalt und dann gibt's da Abmahnung anders gehts leider Gottes heutzutage nicht mehr.

00:18:37: Ja dort hat der Spaß auch beim Kalbi auch wenn er Humorauto und Humor vollmordet in den Krimis.

00:18:44: Aber doch hat der Spaß definitiv ein Loch, wenn man Bayern sagt!

00:18:53: Und dann sind wir auch schon an der Tür angelangt zum Badezimmer und das Badezermer muss ich dir sagen ja es ist einfach so passiert Wenn man da so reinschaut, also wer jetzt hier vorbeikommt und schaut in dieses Badezimmer könnte man meinen.

00:19:11: Da war ein Nerd am Werk und ja so ist es eben auch.

00:19:14: ich liebe wie gesagt die Achtziger und Neunziger!

00:19:17: Und ich bin ja auch ein wahnsinniger Filmfreak und ebenso genau so schaut's in diesem BadeZimmer aus.

00:19:25: Niemals würde ich würde es mir so entgleisen in meiner Wohnung oder im Haus, oder sonst irgendwo.

00:19:33: Das ist wirklich nur eine Sache.

00:19:35: die durfte hier in der Schreibwerkstatt passieren weil's eben ein wahnsinniger Kreativort ist und da muss man einfach diese Sachen ausleben.

00:19:43: Und auch wenn ich dieses Jahr fünfundfünfzig werde Ich bin einfach ein Wahnsinniger Kindskopf und ich liebe eben wie gesagt Filme.

00:19:50: ja und ich kann dir mal einen kleinen Ausschnitt geben wie es dort drin ausschaut Zum Beispiel auf der Ablagefläche, wo dann eben auch das Waschbecken ist und drüber so ein Wartezimmer-Spiegel.

00:20:01: Wo Paar so ja Kosmetikprodukte sagen wir mal Zahnwürste und Parfum usw.

00:20:08: drin sind.

00:20:09: Auf der Ablage stehen Tassen Und es sind jetzt natürlich nicht irgendwelche Tassen Sondern es sind so Sammeltassen und die nehme ich natürlich jetzt an.

00:20:17: Jetzt geht sie ins Badezimmer und holt eine Tasse für mein Kaffee.

00:20:20: Sondern das waren wirklich nur Dekoobjekte.

00:20:23: Ich kann einmal kurz durchgehen Von IT, von Friends.

00:20:27: Big Bang Theory, zurück in die Zukunft Night Rider der weiße High und von Top Gun.

00:20:34: Also diese Tassen stehen da und erfreuen mich natürlich auch jedes Mal wenn ich da reingehe und dann habe ich aber natürlich auch an den Wänden hängen dann Filmplakate und zwar von Rick Cadillier, Der Ritter Breakfast Club filmt ihn lieblich.

00:20:50: dem muss ich einmal.

00:20:51: muss ich denn definitiv im Jahr anschauen ja zurück in eine Zukunft natürlich auch unvergesslich.

00:20:56: Und dann noch eins von Pulp Fiction, denn mag ich auch sehr gerne Quentin Tarantino.

00:21:02: Jeder Film absoluter Knaller!

00:21:04: Jetzt aber wieder schnell raus aus dem Badezimmer und wir sind auf der anderen Seite meiner Schreibwerkstatt angelangt.

00:21:12: Ich hoffe... Es interessiert mich wirklich, ich weiß jetzt ja nicht was da passiert.

00:21:16: Vielleicht hören jetzt auch nur fünf Leute zu und haben schon lange die anderen zwei, die auch zuhören, schon lang abgeschalten.

00:21:23: aber ihr habt mir gedacht das Interesse ist irgendwie da.

00:21:26: also Ich kann es nicht abfotografieren, ich möchte es auch nicht ab fotografieren Aber ich kann einmal darüber sprechen.

00:21:32: Dann kommen doch mal mit auf die andere Seite.

00:21:35: Die anderen Seiten sind hauptsächlich Regale, da sind sehr viele Zeitschriften drin über Fotografie, haupt sich über Leica.

00:21:43: Da gibt es auch so ein Magazin, ich glaube der von den letzten zehn Jahren oder so habe ich dort die Ausgaben gesammelt.

00:21:50: Auf diesen Regalen natürlich auch verschiedene Bildbände, die bringen dann zum Teil um die fünf bis sechs Kilo auf die Waage.

00:21:57: Ja, da kann man mich schon begeistern!

00:22:00: Was natürlich auch vereinzelt hier in der Schreibwerkstatt rum steht, von meinem Verlag bekomme ich seit meinem ersten Buch.

00:22:06: Da freue ich mich jedes Mal drauf und es ist jedes mal wieder ein Highlight wenn Post kommt nach einem Release.

00:22:12: Sind das so Metall-Tafeln?

00:22:14: In Dina IV oder Dina Vier?

00:22:17: Ja, vielleicht auch Dina III.

00:22:19: Vielleicht auch eine Zwischengröße – man weiß es nicht!

00:22:21: Die muss er mir ausmessen.

00:22:23: Und zwar ist da immer das jeweilige neue Cover Abgebildet und da habe ich so Acryl-Ständer.

00:22:29: Das tausche ich dann immer wieder mal aus, da ist jetzt momentan natürlich das aktuellste Buch Salute – das letzte Foto.

00:22:37: Das schaut mich hier gerade an!

00:22:39: Ja was ich natürlich gar nicht kann, es ist Sachen wegwerfen und ich bin aber heute sehr froh drum weil ich habe hier noch aus meinem Leben ein paar elektronische Geräte.

00:22:51: Und denen wollte ich natürlich den Respekt zollen und hab für die auch so kleine Vitrinen.

00:22:55: Da gibt's so Würfel, so aus Acrylglas und unten das Plateau ist so in glanzschwarz also schaut dann richtig gut aus, kann man das mal präsentieren.

00:23:04: Ich erinnert mich immer wieder an meine Jugend, und zwar in einem dieser kleinen Schaukästen ist der erste Gameboy, den es gegeben hat.

00:23:11: Den habe ich wieder richtig, den habe ich komplett auseinander gebaut, da sind einmal die Batterien drin ausgelaufen, dann habe Flott gemacht und habe mir Zeiflauge mit der Zahnbürste natürlich nicht meine eigene.

00:23:23: Habe das gebohnt und gewinnt, das Ding untersteht da drin und davor ein Zauberwürfel.

00:23:28: Zaubergüffel kennt es bestimmt auch noch.

00:23:30: ja und einer anderen kleinen Vitrine.

00:23:33: Da sind dann meine iPods die ich bisher hatte und auch mein erstes iPhone.

00:23:39: Ich weiß gar nicht mehr was das für eine Nummer war.

00:23:40: Ich glaube iPhone vier oder so richtig kleiner netter Handschmeichel.

00:23:45: Da haben die Telefone einfach nur in die Hosen gepasst.

00:23:48: Also so ein schönes Gerät und ich bin heilfroh, dass ich mir das alles aufgehoben habe und die Schaden nur wirklich top aus.

00:23:55: und da freue mich jetzt mal wenn ich da reinschaue.

00:23:58: Ich finde es übrigens an dieser Stelle vielleicht hört er jemand von Apple zu.

00:24:02: Unwahrscheinlich schade, dass es keine iPods mehr gibt, im iPhone drin ist, weil wenn man heute im Urlaub ist oder man ist am Strand oder man geht zum Laufen oder sonst irgendwas.

00:24:13: Ich möchte nicht immer das iPhone mitnehmen und es war total schön diese kleinen schmalen Geräte und da waren nur die Musik drauf und man war nicht erreichbar und so.

00:24:23: Das war für mich viel viel schöner.

00:24:25: und ja drum sind ich hier in einer ganz kleinen Vitrine.

00:24:29: Ich wein ein bisschen dieser Zeit hinterher Und weil mein Blick gerade drauf fällt, habe ich auch noch eine ganz kleine Vitrine Schaukasten.

00:24:42: Extra dafür gemacht, da ist ein Baseball drin und ich habe keine Ahnung von Baseball.

00:24:46: Aber ich durfte mal bei der letzten Firma für dich gearbeitet haben.

00:24:50: Da ist der Firmensitz in San Diego und da durfte ich mit meinem Arbeitskollegen und sehr guten Freund Wieland Grüse gehen.

00:24:57: raus falls du das jetzt hörst.

00:24:58: Durfte ich nach San Diego reisen zur Vertragsunterzeichnung und es war absolut spitze.

00:25:04: Wir sind in der A-Dreihundertachtzig, sind wir dahin geflogen Und dann wollte ich natürlich irgendetwas mitnehmen, was er für Amerika spricht und Süßigkeiten und so.

00:25:14: Das hat natürlich auch im Flieger ist das immer ein bisschen schwierig.

00:25:17: Aber dann habe ich eben diesen Baseball gefunden.

00:25:21: Und der ist von den San Diego Padres, das ist eine Baseball-Mannschaft dort und er ist seitdem in dieser kleinen Vitrine... Ja und da denke ich natürlich auch immer wieder sehr gerne an diese Reise zurück.

00:25:33: Wir waren glaube nur drei Tage von einem Chatlag in den anderen also kaum kommt man wieder einigermaßen gut durchschlafen, ist schon wieder nach Hause gegangen.

00:25:42: Da waren wir dann zuhause fix und fertig aber es war einfach aufregend und wahnsinnig schön.

00:25:47: also ein Erlebnis das ich nicht missen möchte.

00:25:55: Vor den Regalen steht eine große Studioleuchte mit einer Softbox drauf Gitter davor damit das Licht ein bisschen diffuser ist.

00:26:04: die nehme ich hier wenn ich kurz einmal ein kleines Video mache und so ich spreche und daneben ist auch eine Kamera auf dem Stativ.

00:26:12: Das steht hier immer fest dran, damit ich das einfach nur innerhalb von drei, vier Minuten aufbauen kann.

00:26:18: Und dann mach's viel zu wenig.

00:26:20: Ich hab es mir eigentlich Anfang dieses Jahres vorgenommen, dass sich viel öfter vielleicht irgendwas in die Kamera spreche.

00:26:27: Aber ich komme einfach nicht dazu und manchmal da sitze ich hier und denke mir ja was soll jetzt erzählen?

00:26:32: Ich bin heute Auto jetzt schreibe ich... Was soll ich euch

00:26:35: erzählen?!

00:26:36: Vielleicht!

00:26:37: Ja, schickt es mir einfach Fragen und dann erzähle ich euch die Antwort dann vielleicht demnächst auch öfter über Videos auf Instagram.

00:26:46: Und ja, da können wir das natürlich schon machen!

00:26:48: Natürlich geht das auch mit einem Handy.

00:26:51: Das wäre natürlich das allereinfachste.

00:26:52: Ich strecke den Arm aus und filme mich mit dem Handy ab.

00:26:54: aber wie ich ja schon eingangs gesagt habe... ...ich bin einfach ein wahnsinniger Technicreek und ich habe dann auch unwahrscheinlich viel Spaß dabei bei der Produktion von solchen Sachen.

00:27:05: Und dann liebe ich das einfach, wenn ich da die Technik dafür habe und wenn ich das bedienen kann.

00:27:12: Direkt gegenüber meinem Schreibplatz ist ein zweiter Schreibtisch.

00:27:17: Da steht eigentlich nur der Drucker drauf und es ist eine kleine Ablagefläche.

00:27:24: Wenn man mal dacht, dass vielleicht eben meine kleine Kaffeemaschine von der ich ja auch schon in der letzten Folge erzählt hab dass die da drauf kommt, aber wie gesagt hat er mittlerweile einen ganz anderen Platz gefunden.

00:27:37: Also hier auf diesem Schreibtisch unten drunter ist einer Bockhoffer wenn wir verreisen meine Frau und ich und obendrauf ist der Drucker vor diesem Drucker aber natürlich eines der wichtigsten Sachen die hier nicht fehlen dürfen und das ist mein Bowflex.

00:27:53: Ein Bowflex ist so eine Mischung aus Stepper und Cross Trainer.

00:27:58: Also man muss nach unten treten, hat aber oben die zwei Stangen, die man bewegt.

00:28:03: Und dieses Teil da stehe ich jeden zweiten Tag drauf hin und wieder auch dann einmal drei Tage in Folge je nachdem wie viel Bock ich habe.

00:28:11: Aber das ist zu jedem zweiten Tag das was wir wirklich um sechs Uhr dreißig steht da drauf gleich in der Früh.

00:28:17: Momentan natürlich vielleicht noch eine Viertelstunde früher also je nach dem wie warm dass am Tag werden könnte wenn ihr natürlich eben auch ein Frühaufsteher und das spielt mir dann natürlich in den Karten Und ja, ich bin so ein Früh-Sportler.

00:28:29: Nädelt's halt weil ich das unbedingt gerne mag.

00:28:31: also es fehlt mir manchmal wirklich sehr schwer aber ich mag das einfach weg haben.

00:28:37: Also wenn ich könnte jetzt schreiben und dann mir... also wenn ich mir dann vorstelle heute Abend um achtzehn Uhr oder so.

00:28:44: da gehe ich noch eine Runde laufen oder geht dann eben auf das Gerät drauf.

00:28:48: Da schiebe ich das ein ganzes Tag vor mir her und habe gar keine Lust drauf, wenn dann der Zeitpunkt da ist.

00:28:54: Außerdem stört es dann irgendwie auch meinem Workflow also es hundertprozentig, wenn ich an dem Tag mir vornehm heute Abend um achtzehn Uhr gehe ich eine halbe oder dreiviertel Stunde auf dieses Gerät darauf dass sich dann gerade sehr tief in der Szene drin bin und es läuft gerade gut.

00:29:12: warum die Sätze unterbrechen?

00:29:13: nahe ich schreibe jetzt lieber Teilweise ein, zwei Wochen überhaupt nicht drauf gewesen.

00:29:19: Darum mache ich das gleich in der Früh dann ist es weg und ich habe auch ein gutes Gefühl den ganzen Tag weil ich schon was gemacht hab.

00:29:27: Auf diesem Gerät kommen natürlich auch wunderbar Hiit-Training machen so einen Hochintensitätstraining.

00:29:34: Ich weiß gar nicht jetzt wird er mit Zwei "I" geschrieben glaube ich egal.

00:29:37: Es ist auf alle Fälle sehr anstrengend und zwar das dauert zwar nur vierzehn Minuten, aber alle eineinhalb Minuten geht es dann richtig zur Sache.

00:29:45: Man muss Vollgeist geben für fünf und zwanzig Sekunden oder dreißig Sekunde.

00:29:49: Keine Ahnung weil ich bin da eigentlich schon fast ohnmächtig.

00:29:54: Aber das Gute an diesem Training ist der wahnsinnige Nachbrenneffekt.

00:29:58: Und ja also ich merke das so richtig dass mir das total auspowered macht aber dann eben ein gutes Gefühl wenn man aus der Dusche rauskommt und wenn mich hier an den Schreibtisch setzt Ja, habe ich einfach das Gefühl.

00:30:11: Ich hab schon was getan und dann darf man sich vielleicht auch das eine oder andere Leckerli am Tag

00:30:18: gönnen.

00:30:18: Und dann geht hinter diesem Bowflex, geht der Kamin hoch und vor diesem Kamin da steht es eben dann von der ich's letzte Mal schon gesprochen habe – meine kleine Café-Station!

00:30:28: Das sehe ich hier auch vom Schreibtisch aus und habe ja auch sehr viel Freude daran und die kommt schon so drei-, viermal am Tag zum Einsatz.

00:30:37: Und jetzt kommen wir natürlich zum wichtigsten Punkt dieser Schreibwerkstatt, neben dem Plattenspieler natürlich.

00:30:43: Aber ohne diesem Schreibtisch gäbe es einfach die ganze Schreibwerkstadt nicht, gäbe vielleicht auch eben meine Bücher in der Form nicht weil ich einfach in diesem Umfeld samt Badezimmer, samt nördigen BadeZimmer um wahrscheinlich kreativ sein kann und bin so dankbar dass sich hier den ganzen Tag verbringen kann an diesen Schreibtischen.

00:31:03: Der ist höhenverstellbar Was ich noch glaube, gar nicht.

00:31:06: Ich habe leider ein paar Bandscheibenvorfälle.

00:31:09: Ein Brustwirbel solle drei Stück und einen Lendenwirbelsäule zwei Stück bin aber weitestgehend schmerzfrei weil ich auch sehr viel dafür mache zum Beispiel fast jeden Tag morgens auch mit der Gabi Fastner.

00:31:23: weiß nicht ob es da soll jetzt keine Werbung sein aber ich möchte den Namen einfach gerne erwähnen weil diese Frau mir ... gibt's auf YouTube, Gabi Fastner ...

00:31:32: mir wirklich sehr viel schon geholfen hat dass ich eben schmerzfrei bin.

00:31:36: Ich mach da so jeden Tag Viertelstunde, zwanzig Minuten je nachdem ein anderes Programm mit ihr und ihr macht mir das vor und ich turne hiermit.

00:31:44: Hier hab' ich auch ein paar Handeln und eine Gymnastikmatte, eine dicke usw.

00:31:49: Und mit diesen Sachen mache ich dann einfach meine Übungen regelmäßig und darum darf ich schmerzwrei sein.

00:31:56: Kost aber natürlich jeden Tag Überwindung, das zu tun.

00:32:00: Weil sagen wir ehrlich wenn du an deinen Arbeitsplatz gehst dann möchtest du natürlich auch produktiv sein und dann ja schieb man solche Sachen natürlich sehr gern mal vor sich her.

00:32:10: aber ich habe einfach gemerkt Wenn ich es nicht mache, wenn ich zwei drei Tage gar nichts mach Dann büße ich das einfach und dann hab ich Rückenschmerzen.

00:32:16: Und drum bin ich sehr dankbar dass es Menschen gibt die hier frühmorgens schon mit mir ein bisschen turnen. Ja und zu guter Letzt,

00:32:29: wenn ich mich jetzt umdrehe Dann schaue ich auf einen Platz, der hat mir sehr lange schlechtes Gewissen gemacht.

00:32:35: Weil ich ihn wirklich seit zwei oder drei Jahren, seitdem es also mit meinem Provinzkrimis mit der Salute und mit der Prostreise richtig losgegangen ist diesen Platz sehr verweisen habe lassen oder verweist?

00:32:48: Ich hab ihn vernachlässigt, sagen wir so!

00:32:51: Das ist mein Musiktisch Und da habe ich ja vorher schon immer gerne Musik gemacht, aber da entstanden eben auch die ganzen Lieder, die ich selbst ja komponiert und dann eben auch eingespielt hab.

00:33:01: Für das Buch Gruppentherapie gab es ja dann auch mein zweites Ego Ben Valdern.

00:33:08: Es ist eine andere Form der Kreativität gewesen und es hat so viel Spaß gemacht mit anderen Menschen, weil sonst ist das Autoren da ein sehr einsamer Beruf sozusagen.

00:33:20: Aber es hat einfach unwahrscheinlich viel Spaß gemacht mit anderen Menschen zusammen kreativ zu sein und an diesen Songs zu arbeiten.

00:33:26: Und dann sind die gemastert worden, und dann gab's eben auch im Keller habe ich noch ein paar eine CD mit diesen fünf Songs aus dem Buch zu den Buch "Gruppentherapie".

00:33:35: Das hat unwahrscheinlich viel Spass gemacht und kam dann eigentlich ganz gut an so dass sich noch ein bisschen weitergemacht habe.

00:33:42: und wie gesagt auf Spotify und Apple-Music, also auf allen Plattformen gibt es von Ben Valdern mit V geschrieben.

00:33:48: Ein bisschen Werbung in eigener Sache.

00:33:50: Gibt's halt zehn Songs und die kann man sich anhören.

00:33:54: so ein bissel ins Schlager geht das ganze Deutschsprachig.

00:33:57: Ein Lied hab ich sogar aufs Englisch übersetzen lassen Und das hat halt einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht.

00:34:02: Aber wie gesagt, durch die Schreiben ein paar Federn muss man lassen.

00:34:05: aber ich nehme es mir ganz fest vor dass wenn irgendwann einmal ein bisschen Luft dazwischen ist, dass sich dann wirklich mich da mal wieder hinsetzen möchte und ein bisschen Musik machen.

00:34:17: Momentan, wenn ich diesen Rechner hinter mir eben hochfahre ja... Er hat einfach drei, vier Stunden erst einmal Updates gefahren.

00:34:25: Natürlich dieser Computer mit der ganzen Software die da drauf ist und den Sound Libraries

00:34:31: usw.,

00:34:32: nicht auf dem neuesten Stand ist.

00:34:33: Und das ist dann das was mich dann ereilt wenn ich mal denke jetzt fahre ich mal wieder diesen Rechner hoch ja dann sitzt er erstmal dort zwei Stunden und dann geht es nur darum die ganzen Updats zu fahren und dann fahré ich ihn auch schon wieder runter und dann wird weitergeschrieben.

00:34:52: Ich hoffe, es war was für dich dabei und bist du dadurch vielleicht auch so in deine Jugend noch mal zurück.

00:34:58: Und hast vielleicht wenn Du die Achtziger oder Neunziger mitbekommen hast gibt's vielleicht auch ein paar Sachen wo ich Dich jetzt vielleicht anstacheln konnte dass Du die vielleicht wieder hervorholst oder Dir nochmal neu besorgst und Dich dran erfreust.

00:35:10: Ich kann´s Dir nur raten macht es!

00:35:15: Man darf auch wieder einmal ein bisschen in seine Jugend zurück wenn sich natürlich alles jetzt im Jetzt und Hier abspielt, aber ein bisschen der Verschonende Vergangenheit reisen.

00:35:26: Puh!

00:35:27: Also das war jetzt ganz schön anstrengend würde ich mal sagen,

00:35:30: also so eine langen Podcast...

00:35:32: ja ich hoffe du hattest Spaß und ich konnte ein bisschen Einblick geben in meine Schreibwerkstatt, in das Umfeld, indem das Alles mit Lanza, Zeitler, Tischler, Fink und Herbert ist hier auch entstanden, das Buch "Finale".

00:35:48: Und ja, ich hoffe, ich konnte dir hier ein bisschen einen Einblick geben in mein Leben wo ich mich den ganzen Tag aufhalte.

00:35:54: Mir hat es auf alle Fälle sehr viel Spaß gemacht.

00:35:57: Dich ein bissel hier in die Room-Tour!

00:35:59: Auf die Room-Tour muss man sagen mitzunehmen.

00:36:02: Sehr schön war's wieder einmal mit dir ein bissl zu quatschen und ich hoffe wie in jeder Folge das sich dich ein bisl unterhalten konnte.

00:36:09: Hört auch gern wieder beim meiner nächsten Folge vorbei.

00:36:12: Mich würde wahnsinnig freuen und wenn du magst, dann abonniere einfach meinen Podcast, damit du nichts verpasst.

00:36:20: Servus und bis bald!

00:36:21: Seid's gut zueinander – denn wenn es wir nicht sind, wer dann?

00:36:25: Euer Friedrich.

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