Wie viel Leben steckt in meinen Geschichten?
Shownotes
In dieser Folge stelle ich mir die Frage, wie viel von meinem eigenen Leben und Alltag tatsächlich in meinen Büchern landet. Ich erzähle von kleinen Alltagsärgernissen, kulinarischen Vorlieben und der Kunst, Persönliches in Geschichten zu verweben – natürlich mit einer Prise Humor und Selbstironie. Außerdem erfährst du, warum Politik in meinen Romanen keinen Platz findet und weshalb Authentizität so wichtig für lebendige Figuren ist. Hast auch du kleine Alltagsaufreger? Dann teile sie mir gerne mit – vielleicht entsteht daraus sogar eine ganze Folge. Höre einfach bei mir vorbei und entdecke, wie das Hier und Jetzt meine Geschichten prägt – und vielleicht auch ein Stück von dir selbst darin steckt.
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00:00:01: Nun habe ich mir selbst die Frage gestellt, wie viel aus meinem Hier und Jetzt in meine Bücher fließt und auch bisher geflossen ist.
00:00:09: Bei der Herbert-Reihe, in Brunngries oder am Gardasee?
00:00:13: Wie viele von mir um meinen Erlebnissen steckt in Tischler, Herbert, Hans, Fink, Zeitler und auch Lanza?
00:00:20: Und je mehr ich darüber nachgedacht habe, kam ich immer mehr auf das Ergebnis, dass es eine ganze Menge ist!
00:00:27: Bis auf die vielen Morde natürlich.
00:00:29: Liebes SEK, wenn ihr das jetzt hört bitte nicht ausrücken!
00:00:33: Ich bin wirklich unschuldig.
00:00:56: Servus und hallo,
00:00:57: mein Name ist Friedrich Kalpenstein.
00:00:59: ich bin Autor der Herbert-, Prost- und Salute-Reihe.
00:01:04: In diesem Podcast geht es um Schreiben und ich erzähle dir aus meinem Leben als Autor, und selbstverständlich ein bisschen darüber hinaus.
00:01:11: Und heute geht's um eine Frage die mir gestellt wurde – aber dazu ein bissel später!
00:01:17: Ja, und an dieser Stelle erwähne ich immer wieder gerne, dass die Tipps, die ich in diesem Podcast gebe meine Erfahrungen sind,
00:01:24: die ich gemacht habe – Dinge, die bei mir funktioniert oder eben nicht funktioniert haben!
00:01:29: Das kann bei dir selbstverständlich ganz anders sein.
00:01:32: Nimm also das, was ich dir erzähle gerne als Hilfestellung oder Anregung und
00:01:37: probier einfach aus was dir zusagt oder was du dir vorstellen kannst.
00:01:46: Mei, muss ich dir schnell erzählen bevor wir mit dem eigentlichen Thema loslegen.
00:01:50: Gestern war es wieder soweit.
00:01:53: Meine Frau hat Flammkuchen gemacht! Magst du denn auch so gern?
00:01:56: Also ich für meine Teil, ich liebe Flammkuchen!
00:01:59: Gut, also Rouladen oder so ziemlich alle Pasta-Gerichte, Pizza, Backfisch ... das liebe ich natürlich auch.
00:02:05: Aber Flammkuchen, damit kriegt man mich immer und natürlich habe Ich mich tatkräftig eingebracht und im Tisch gedeckt.
00:02:15: Da mags der Herr Autor ja schon ein bisschen romantisch, also Kerzen, Servietten ...
00:02:19: ein Glaserl Wein...
00:02:21: Also bin ich in die Vorratskammer und habe eine neue Packung Teelichter geholt.
00:02:26: Die war noch frisch verpackt und hat es einen komfortablen Aufreiß-Schnubbel dran.
00:02:31: Du weißt nicht wie sagst du dazu vielleicht Aufreißlasche?
00:02:34: Ich nenn's einfach immer Schnubbel.
00:02:37: Und du weißt sicher was jetzt kommt. Dir wird es hoffentlich oder höchstwahrscheinlich
00:02:42: genauso gehen wir mir.
00:02:43: Natürlich reißt dieser Schnuppel ab und man muss die Packung dann eben mit der Schere oder mit purer Gewalt öffnen!
00:02:51: Und ganz ehrlich, ich wag mich an diese Aufreißlaschen sowieso schon mit größtmöglichem Feingefüll ran als würde ich einen Tresor knacken wollen.
00:03:01: Trotzdem reißen die Dinger in neun von zehn Fällen einfach ab und verwehren dir den Zugriff zur Ware – das macht mich echt fuchsig.
00:03:11: Aber natürlich war es das noch nicht.
00:03:13: Wir brauchen ja noch Servietten und da denke ich mir wirklich jedes Mal, ob irgendein Mitarbeiter von diesen Firmen die eigenen Produkte denn auch selbst im Haushalt verwendet?
00:03:23: Vielleicht kennst du folgendes Szenario.
00:03:25: So eine Packung mit Papierservietten hat ja meist eine perforierte Stelle an der du die Packung öffnest – das zumindest funktioniert stets wunderbar!
00:03:35: Aber warum befindet sich diese perforierter Öffnung nie am dickenfalls der Serviette, damit man die abgezählte Menge einfach rausziehen kann.
00:03:45: Nein es muss an der gegenüberliegenden Seite sein, an der du alle einzelnen Lagen der Servierte greifen kannst!
00:03:53: Ich versuche mein Glück um zwei zu erwischen und habe natürlich nur eine in der Hand.
00:03:58: Also brauche ich eine weitere.
00:03:59: Und was soll ich sagen, dann ziehe ich zwei heraus.
00:04:02: Schon habe ich eine zu viel!
00:04:04: Und deshalb liegt auch in der Schublade immer eine unbenützte Serviette auf der Packung.
00:04:09: Weil ich es einfach nicht schaffe, genau die Menge Servierten aus der Folie zu sehen – also Herrschaftszeiten!
00:04:19: Und jetzt denkst du vielleicht, ja hat denn dieser Kalpenstein keine anderen Probleme?
00:04:23: Doch hat er….
00:04:25: Aber das sind eben diese Kleinigkeiten, die einen manchmal so richtig fuchsen und ich mir immer denke – Das muss doch mit ein paar Handgriffen zu ändern sein.
00:04:33: Oder eben warum fällt so etwas in den Firmen niemand auf.
00:04:38: Vielleicht ist aber auch dem Rest der Weltbevölkerung total wurscht?
00:04:41: Ich weiß es nicht!
00:04:42: Anderes Beispiel.
00:04:44: Neulich habe ich mir im Schreibwarengeschäft wieder mal eines dieser Bayern-Lose gekauft und noch zwei Extra-Gehalt-Lose.
00:04:50: Und da gibt's ja auch eine perforierte Stelle auf beiden Seiten an denen man das Los öffnet.
00:04:55: Und wenn das aber nicht richtig perforiert ist, weil das Messer oder sonst was, dass in der Maschine dafür zuständig ist stumpf ist,
00:05:01: dann reißt du das Los schräg ein und denkst dir nur noch... Uiuiuiuiu!
00:05:07: Wenn da jetzt der Hauptgewinn drin ist – und die erkennen das Los nicht an, weil du's ja eingerissen hast….
00:05:12: Aber vielleicht habt ihr alle recht?
00:05:15: Es gibt bestimmt viel Wichtigeres über das man sich aufregen müsste.
00:05:19: Ich mag mich aber überhaupt gar nichts aufregehen.
00:05:25: Aber hin und wieder, also da könnt man ja quasi aus der Haut fahren.
00:05:29: Geht es dir vielleicht auch so?
00:05:31: Vielleicht bin ich ja doch nicht ganz allein!
00:05:33: Oh ja weißt du was?
00:05:34: Schreib mir doch die Kleinigkeiten des Alltags auf, die dich nerven, fuchsen oder an den Rand der Verzweiflung bringen... Und vielleicht kriegen wir so viel zusammen,
00:05:45: dass ist für eine ganze Folge reicht.
00:05:47: Vielleicht geht's uns dann besser und wir merken, dass wir nicht ganz alleine sind oder vielleicht auch am Ende dass sich das überhaupt gar nicht lohnt, sich darüber aufzuregen.
00:05:56: Das wäre ja noch viel besser!
00:05:58: Schreib mir deine Aufreger einfach an
00:06:00: Podcast (at) kalpenstein.de.
00:06:02: Dann sammle ich das zusammen und wir schauen was wir daraus machen. Und schwups haben wir uns schon wieder total verplappert.
00:06:10: Aber eigentlich ist es hier in diesem Podcast ja Programm. Einfach quatschen!
00:06:14: Kommen wir also zum eigentlichen Thema.
00:06:17: Mir hat nämlich die Anita geschrieben. An dieser Stelle möchte ich es nicht unerwähnt lassen, dass ich mich wirklich sehr sehr sehr darüber freue, dass euch mein Podcast gefällt und ich euch ein bisschen unterhalten kann.
00:06:29: Und noch mehr freue ich mich, dass in meinem Mailpostfach immer mehr Zuschriften landen und die Fragen immer mehr werden.
00:06:36: Das zeigt mir, das es da draußen sehr viele Menschen gibt, die gerne schreiben wollen – und denen meine Tipps an der einen oder anderen Stelle schon geholfen haben!
00:06:50: Und das ist grandios und freut mich umso mehr, weil ich Anfang dieses Jahres als ich Kalpiccino ins Leben gerufen habe nicht wusste wohin die Reise denn damit gehen wird….
00:07:00: Also scheut euch nicht und fragt's einfach, dann baue ich das immer wieder ein.
00:07:05: Zurück zu Anita.
00:07:07: Anita fragt, wie stark beeinflusst dich beim Schreiben das hier und jetzt?
00:07:13: Anita hat das noch etwas mehr ausgeführt – ich fasse das mal kurz zusammen!
00:07:16: Sie meint damit zum Beispiel typische Alltagssorgen wie unser Klima, das sich verändert oder es ist was in der Familie los, das einen bewegt, Politik
00:07:26: usw.
00:07:28: Landet das in deinen Geschichten?
00:07:30: Schon mal vielen lieben Dank, liebe Anita für deine Frage.
00:07:33: Ich habe mir darüber natürlich Gedanken gemacht – dann immer mehr und schließlich fand ich sie so interessant, dass es zum Thema dieser Folge geworden
00:07:41: ist.
00:07:42: Es gibt ja den schönen Satz: Geschichten, die das Leben schreibt!
00:07:46: Ich denke, dass dieser Satz meist einfach so dahin gesagt wird weil man ihn kennt und er sich in so vielen Situationen einfach anbietet.
00:07:53: Quasi immer wenn etwas Gutes aber auch wenn was Schlechtes passiert.
00:07:57: Und natürlich findet er auch sehr oft Verwendung bei Autorinnen und Autoren – und auch ich glaube, muss da nochmal nachschauen habe ihn irgendwo auf meiner Webseite stehen!
00:08:07: Doch... was verbirgt sich hinter diesem Satz?
00:08:09: Was glaubst du wie oft ich höre:
00:08:11: "Mei, also ich hab mir auch schon oft gedacht, dass ich ein Buch schreiben muss. Was ich schon alles erlebt habe!" Und ich denke dann immer, ja mach's doch einfach und lass uns dran teilhaben.
00:08:22: Aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist es ganz zu Anfang gar nicht so leicht wie es scheint einen Buch zu schreiben außer natürlich Du hast ja alle Folgen von Kalpiccino reingezogen, dann flutscht das wie nix!!!
00:08:38: Spaß beiseite!
00:08:39: Nun habe ich mir selbst die Frage gestellt, wie viel aus meinem Hier und Jetzt in meine Bücher fließt und auch bisher geflossen ist?
00:08:47: Bei der Herbert-Reihe in Brunngries oder am Gardasee?
00:08:52: Wieviel von mir und meinen Erlebnissen steckt in Tischler, Herbert, Hans, Fink, Zeitler und auch Lanza? Und je mehr ich darüber nachgedacht habe, kam ich immer mehr auf das Ergebnis, dass es eine ganze Menge ist.
00:09:06: Bis auf die vielen Morde natürlich!
00:09:08: Liebes SEK, wenn ihr das jetzt hört bitte nicht ausrücken – Ich bin wirklich unschuldig.
00:09:19: Was sich jedoch nicht in meinen Romanen verarbeite und auch nicht vorhabe ist zu tun, ist Politik.
00:09:25: Ich hab mal auf die Fahne geschrieben, dass meine Bücher ein Zufluchtsort sein sollen in denen man aus dem Alltag entfliehen kann.
00:09:32: Einfach mal für eine oder zwei Stunden nichts hören von Nachrichten, Talkshows und so weiter!
00:09:39: Ich habe eben meinen dreißigsten Roman geschrieben und bisher habe ich mich aus diesen Themen absolut herausgehalten – ich finde, das darf man auch.
00:09:47: Mein Auftrag ist es euch zu unterhalten und das mache ich sehr gerne.
00:09:52: Aber natürlich geht's zum Beispiel um kulinarische Themen.
00:09:56: Ich mag überhaupt keine Käse außer auf Pizza und es nervt mich manchmal wirklich tierisch, dass mittlerweile fast überall immer auch Käse drauf ist – bald sogar auf einem Mon Cheri!
00:10:07: Also nehme ich das und baue es irgendwo ein.
00:10:09: Und damit das Ganze aber nicht zu einseitig wird — es gibt ja viele Menschen die Käse lieben — gibt es in solchen Situationen in meinen Romanen auch einen Gegenspieler.
00:10:20: Und dann gibt es natürlich auch viele Sachen, die mich aufregen.
00:10:23: Haben ja vorher schon gehört!
00:10:24: Ich aber im Gegenzug mit Sicherheit auch gewisse Eigenarten an mir habe, die anderen wiederum auf den Keks gehen und da nehme ich mich dann in Form einer meiner Protagonisten selbst gern aufs Korn.
00:10:37: Mit zunehmendem Alter habe ich einfach gelernt, dass man sich nicht so wichtig nehmen darf und dass es sehr bereichernd ist, wenn man sich regelmäßig reflektiert. Und auch dieser Prozess fließt dann hin und wieder in einen Roman mit ein.
00:10:53: Ich passe einfach immer auf, dass das Gleichgewicht stimmt um meine Geschichten oder einzelne Situationen nicht in eine Lehrstunde abdriften, in der mit dem Finger auf andere gezeigt wird – und glaube mir, dabei lerne ich auch einiges über mich und hinterfrage viel, und habe schon oft meiner Meinung über gewisse Dinge geändert!
00:11:12: Oft auch Verständnis für die Gegenseite entwickelt und nicht selten bin ich dann zum Ergebnis gekommen, die eigenen Themen in vieler Hinsicht manchmal einfach nicht zu ernst zu nehmen.
00:11:23: Du siehst also?
00:11:24: Es stimmt wahrscheinlich!
00:11:26: Geschichten schreibt das Leben – und je mehr von dir persönlich beim Schreiben in deinen Roman fließt, desto mehr menschelt es zwischen den Zahlen und alles wird lebendiger und
00:11:36: authentischer.
00:11:38: Und man lernt sich hin und wieder auch selbst beim Schreiben von einer ganz anderen Seite kennen.
00:11:44: Also kann ich an dieser Stelle sagen, ja, mein persönliches Hier und Jetzt beeinflusst mein Schreiben und fließt auch in meine Romane mit ein!
00:11:53: Da werden wir mal wieder bei dem Thema KI.
00:11:56: Die KI, die kann vielleicht viel und lernt ständig hinzu, aber menscheln wird es dabei bestimmt nie.
00:12:03: Also lass beim Schreiben diese Technologie einfach links liegen und hör lieber in dich hinein, dann wirst du auch deine Leserinnen und Leser erreichen.
00:12:12: Und deshalb ist es so wichtig immer wieder unter Menschen zu gehen um andere Meinungen zu hören, Lustiges, Trauriges und auch um das eine oder andere von einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
00:12:25: Wenn es dich bewegt, darf es auch in irgendeiner Form in deinem Roman landen!
00:12:34: Ja was sagst jetzt Du zu diesem Thema?
00:12:37: Oder was bewegt dich denn persönlich?
00:12:39: Schreib's mir gerne an podcast (at) kalpenstein.de. Ich bin gespannt!
00:12:44: Und nicht nur diese sondern auch viele andere Fragen haben mich erreicht und die aktuellste nehme ich vorne weg weil sie die letzte Folge dieses Podcasts betrifft.
00:12:53: Ich hab da nämlich etwas über meinen Künstlernamen erzählt und da kam prompt eine Frage dazu und zwar von einer meiner Stammhörerinnen Sigrid: Servus liebe Sigrid.
00:13:05: Du hast folgende Frage an mich gestellt.
00:13:23: Wie bin ich auf diesen Künstlernamen gekommen?
00:13:32: Viele von euch wissen ja, dass ich zuallererst Gute-Nach-Geschichten geschrieben habe.
00:13:36: Und da hatte sich die Vorstellung, dass so ein Autor von Gute-Nach-Geschichten einen eher fürstlichen Namen braucht – vielleicht eine Vorname der etwas älter klingt und ein bisschen gediegener und eine Nachname, der schon ein bissel was hermacht.
00:13:49: Die Endung mit Stein, die hatte ich schon was, dachte mir damals.
00:13:53: Also hab' ich mich an den Computer gesetzt und das Internet nach Namen durchforstet!
00:13:57: Und ungelogen, es waren sicher hunderte von Namen die ich eingegeben habe, die es bereits gab.
00:14:04: Ich wollte doch unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal haben und so kam es nach Tagen dazu dass Friedrich Kalpenstein geboren war.
00:14:13: Ja und zwanzig-einundzwanzig, nachdem ich mehr und mehr bekannt wurde, hab' ich mir diesen Namen als Wort-Bildmarke schützen lassen, ebenso den Namen Brunngries – den Ort meiner Prost-Serie.
00:14:24: Nun ist der Name Friedrich Kalpenstein aber sehr lang, weshalb man ihn natürlich nicht präsenter auf Buchcover drucken kann.
00:14:32: Das ist natürlich hin und wieder uncool aber ich bin auf alle Fälle schon sehr glücklich mit meiner Wahl!
00:14:39: Und da sind wir auch schon bei Frage zwei.
00:14:42: Braucht es einen Künstlernamen?
00:14:44: Dazu gibt's zwei Antworten.
00:14:46: Nein – und kommt ganz darauf an….
00:14:48: Angenommen du heißt Meier, Müller oder Huber. Da wird es dann schon schwer, dich unter Autorinnen und Autoren mit dem gleichen Namen von den anderen abzuheben.
00:14:58: Und bei mir war's danebenbei noch der einfache Grund, dass ich damals noch berufstätig war – und nicht beides strikt voneinander trennen wollte!
00:15:06: Auch für später als sich die ersten Romanen geschrieben habe, war's eine gute Wahl unter einem Pseudonym zu schreiben….
00:15:12: Mein Sohn war auch noch in der Schule und ich wusste noch nicht wohin die Reise mit mir geht.
00:15:17: Und heutzutage hast du auch schnell einen Shitstorm an der Backe, und die Familie kriegt es dann ebenso ab!
00:15:23: Das wollte ich unbedingt vermeiden.
00:15:25: Auch wollte ich niemals unter einem zweiten Pseudonym eine andere Reihe schreiben – weil Kalpenstein ist Kalpenstein.
00:15:32: Egal, ob meine Geschichten im München, Brunngries oder Bardolino spielen….
00:15:37: Sigrid zu deiner Frage Nummer drei.
00:15:40: Fühlt es sich komisch an, zwei Namen zu haben?
00:15:43: Ganz klar: Nein!
00:15:45: Denn zu 95 Prozent bin ich einfach der Friedrich oder der Kalpi und ich höre mittlerweile auch auf diese Namen.
00:15:50: Wenn man in mir zum Beispiel auf der Straße zurufen würde, höre ich drauf. Soll heißen, ich habe mich komplett damit identifiziert.
00:15:59: Und dann haben wir noch deine letzte Frage: Dokumente und Verträge musst du sicher mit deinem Geburtsnamen unterschreiben?
00:16:07: Ja, da kommt sie wieder ganz drauf an.
00:16:09: Eine Vertrag mit dem Verlag darf ich zum Beispiel mit meinem Künstlernamen unterscheiden und auch eine ganze Menge mehr.
00:16:16: Es ist immer wichtig das Geburts- und Künstlername eindeutig zuzuordnen sind.
00:16:21: Und da Friedrich Kalpenstein in einem Personalausweis und im Reisepass steht Darf natürlich mehr unterschreiben.
00:16:29: Auf meinen EC-Karten und der Kreditkarte steht ebenfalls Friedrich Kalpenstein.
00:16:34: Du siehst also, so ein Künstlername ist schon anerkannt!
00:16:42: Ja dann noch am Rande weil es gerade um Künstlername geht ich habe ja zwölf Songs als Ben Valdern veröffentlicht und auch diesen Namen gibt es laut Recherche nur einmal in Deutschland.
00:16:55: Meine Oma hieß mit Nachnamen Valdern und ist leider schon im Himmel.
00:16:59: Als ich dann auf der Suche war, für diesen Schlagersänger Ben aus dem Roman "Gruppentherapie" einen Namen zu finden, dann war's dann wirklich schnell klar, dass er so heißen wird.
00:17:09: Und so lebt der Name meiner Oma mit Ben Valdern weiter – und ich glaub sie freut sich!
00:17:16: Puh!
00:17:17: Also heute ging´s ja ganz schön rund und wir sind schon wieder am Ende dieser Folge angelangt.
00:17:23: Aber nach Kalpiccino ist vor Kalpiccino!
00:17:26: Wenn es zu diesen oder anderen Themen Fragen oder Anmerkungen gibt, dann scheute ich bitte nicht und schreibe mir unter podcast (at) kalpenstein.de. Ich würde mich freuen.
00:17:36: Und nicht vergessen: Schreib mir deine Aufreger, dann gestalten wir dadurch gemeinsam eine Folge.
00:17:42: Ja, das hat jetzt wieder so richtig Spaß gemacht mit dir ein bisschen zu quatschen und ich hoffe wie jedes Mal dass ich dich auch diesmal wieder deinem Ziel einen Buch zu schreiben etwas näher bringen oder dich zumindest unterhalten konnte.
00:17:55: Hör doch gerne wieder bei meiner nächsten Folge vorbei!
00:17:58: Ich würde mich freuen.
00:17:59: Wenn du magst dann abonniere einfach meinen Podcast damit du nichts verpasst und wenn es dir gefallen hat dann lass mir gern ein "Daumen hoch" da.
00:18:08: Servus und bis bald.
00:18:09: Seid's gut zueinander, denn, wenn es wir nicht sind, wer dann? Euer Friedrich!
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