Der Plot - Lebendiges Backup für meine Geschichten

Shownotes

In dieser Folge nehme dich wieder mit hinter die Kulissen meines Schreibprozesses und erzähle dir, warum für mich ein guter Plot mein roter Faden und kreatives Backup ist. Außerdem beantworte ich eure Fragen zu realen Vorbildern meiner Figuren und erzähle, wie echte Erlebnisse hin und wieder in meine Romane einfließen. Lass dich inspirieren, eigene Plots zu entwickeln, und erfahre, weshalb jede noch so kleine Idee festgehalten werden sollte. Am Ende bleibt die wichtigste Erkenntnis: Die besten Geschichten schreibt das Leben – und manchmal auch der Kaffeevollautomat.

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00:00:00: Ich muss aber auch sagen, dass man als Autor wunderbare Möglichkeiten hat, unschöne Begegnungen mit nicht so netten Menschen zu verarbeiten.

00:00:10: So zum Beispiel vor einigen Jahren, als ich noch beruflich viel unterwegs war und in einem Schnellrestaurant eine Dame die alleine wohl gemerkt, mit ihrem Getränkebecher an einem Sechsertisch saß, fragte, ob bei ihr am Tisch noch frei wäre.

00:00:36: Der Podcast von und mit Friedrich Kalpenstein.

00:00:46: Servus, und hallo!

00:00:47: Mein Name ist Friedrich Kalpenstein.

00:00:50: Ich bin Autor der Herbert-, Prost- und Salute-Reihe.

00:00:54: In diesem Podcast geht es um Schreiben, und ich erzähle dir aus meinem Lieben als Autor und natürlich ein bisschen darüber hinaus.

00:01:02: Am Ende beantworte ich gern wieder ein paar Fragen, die ihr mir gestellt habt.

00:01:12: An dieser Stelle möchte ich erneut erwähnen, dass die Tipps, die ich dir in diesem Podcast gebe, meine Erfahrungen sind, die ich gemacht habe.

00:01:21: Dinge, die bei mir funktioniert oder eben nicht funktioniert haben.

00:01:25: Das kann bei dir selbstverständlich ganz anders sein!

00:01:28: Nimm also das was ich dir erzähle gerne als Hilfestellung oder Anregung und probiere einfach aus was dir zusagt oder was du dir vorstellen kannst.

00:01:42: Ich sag's euch ..., Stress im Hause Kalpenstein.

00:01:45: Eigentlich wollte ich ja schon vor zwanzig Minuten mit der Aufnahme dieser Folge beginnen, hatte aber eine kleine Auseinandersetzung mit meinem Kaffee-

00:01:53: Vollautomaten. Also vorne weg:

00:01:55: Die Maschine war nicht schuld, der Fehler stand vor dem Gerät und hat die Knöpfe falsch bedient.

00:02:05: Komischerweise gibt es nicht viele Knöpfe.

00:02:08: Es ist ein Touch-Display und manchmal passiert's dann eben, dass ich im falschen Winkel davor stehe, zwei Felder gleichzeitig drücke, deshalb da nichts passiert und ich daraufhin mein Glück erneut versuche!

00:02:20: Und dann erwische natürlich zwar das richtige Feld, dummerweise ist der Kalpi aber etwas ungeduldig, drückt gleich nochmal hinterher und das liebt die Maschine... ...nicht.

00:02:34: Und weil das nicht reicht, habe ich dann noch die falsche Tassengröße gewählt und versucht den Vorgang zu stoppen.

00:02:41: Das hat dann auch für einen Moment funktioniert, wäre ich auf dem Display nicht gleich noch auf Heißwasser gekommen und dass hat die Tasse dann endgültig zum Überlaufen gebracht.

00:02:56: Als ich mich nach der ganzen Aufregung beruhigt hatte wollte ich hochkonzentriert einen erneuten Versuch starten.

00:03:03: Dann war der Wassertank leer, und wer kennt es nicht, dafür aber das Tresterfach voll.

00:03:09: So viel zum Thema: Friedrich,

00:03:10: woher nimmst du nur immer deine Geschichten?

00:03:12: Ja also die besten Geschichten schreibt wie ich heute wieder einmal am eigene Leib erfahren habe, der Alltag!

00:03:21: Lange Rede kurzer Sinn,

00:03:22: die Küche ist jetzt wieder sauber,

00:03:24: ich hab meine Kaffee hier neben mir stehen,

00:03:26: mein Puls blubbert wieder langsam vor sich hin,

00:03:29: meine Smartwatch ist wieder zufrieden mit meinem Blutdruckwerten,

00:03:34: perfekter Zeitpunkt also, um mit dir über den Plot zu sprechen.

00:03:38: Los geht's!

00:03:44: Während meines Autorenlebens habe ich schon viele Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, und mich über die verschiedensten Arbeitsweisen ausgetauscht.

00:03:54: Dabei hat es sich jedes Mal herauskristallisiert dass der Vorgang des Schreibens sehr unterschiedlich ist.

00:04:01: Und wie ich eingangs immer wieder darauf hinweise, dass das was ich in diesem Podcast erzähle meine Erfahrungen und meine Arbeitsweise ist,

00:04:08: kann ich dir auch hier nur den Rat geben, verschiedene Herangehensweisen einfach auszuprobieren,

00:04:13: und dann wirst du schon sehen, was für dich das Beste ist!

00:04:18: Wenn es um das Thema Plot geht, ist für mich persönlich ganz klar, ja, ich liebe es zu plotten.

00:04:26: Ich kenne Autoren, die das genauso sehen.

00:04:28: Andere wiederum plotten überhaupt nicht oder skizzieren nur grob den Ablauf ihres Romans und ich kenne auch eine Autorin, die komplett einfach drauf los schreibt.

00:04:39: Absolut bewundernswert wie ich finde, hier den Überblick zu behalten!

00:04:44: Aber was ist eigentlich ein Plot?

00:04:47: Ein Plot ist ein Handlungsstrang mit dessen Hilfe du deinen Ideen, einzelnen Szenen und Ereignissen, die in deinem Roman vorkommen sollen, eine Struktur gibst.

00:04:57: Du verhinderst damit im besten Fall Logikfehler, kannst wunderbar dein Timing steuern wann du einen Twist einbaust, einzelne Figuren erscheinen lässt und hast somit einen roten Faden von Anfang bis zum Ende.

00:05:15: Ich selbst plotte seit meinem zweiten Roman.

00:05:19: Jetzt hätte ich fast gesagt, seit meinem zweites Lebensjahr.

00:05:21: Nein natürlich nicht!

00:05:22: Also seit meinem zweiten Roman plotte ich... das war der Roman mit dem Titel "Wie Champagner", und da ich bis vor ein paar Jahren noch nicht hauptberuflich als Autor gearbeitet habe, gab mir der Plot stets Sicherheit meine Geschichten nicht aus dem Auge zu verlieren.

00:05:39: Ich habe ja fünfundzwanzig Jahre im Außendienst gearbeitet.

00:05:43: Es kam oftmals vor, dass ich eine Übernachtungstour hatte oder spät nach Hause gekommen bin.

00:05:48: Schulungen oder Messen kamen ebenfalls hinzu und sodass ich manchmal einfach über mehrere Tage hinweg nicht zum Schreiben gekommen

00:05:56: bin.

00:05:57: Da kann es dann schon vorkommen das man sich entweder wiederholt, für die Leserinnen und Leser wichtige Passagen vergisst, oder eben auch Logikfehler produziert.

00:06:06: Anfangs habe ich dann meist alles bisher geschriebene, immer und immer wieder gelesen um den perfekten Anschluss zu finden.

00:06:13: Und da kannst du dir sicher vorstellen dass das sehr zeitaufwendig war!

00:06:18: Um das alles zu verhindern habe ich fleißig für jeden meiner bisher fast dreißig Romane einen Plot geschrieben.

00:06:25: Das ist zwar wirklich zeitaufwändig und ich könnte in dieser Zeit sicher schon einige Seiten eines neuen Romans geschrieben haben. Doch ich investiere diese Zeit wirklich sehr gerne, weil mir beim Schreiben eines Plots schon oft super Ideen gekommen sind, die ich dann natürlich auch gleich eingebaut habe.

00:06:48: Anfangs habe ich meinen Plot noch in Word geschrieben, doch da war es dann einfach mühsam irgendwann mit Copy und Paste die verschiedenen Punkte zu verschieben, weshalb ich mich dann irgendwann auf die Suche nach einem Programm begeben habe.

00:07:00: Für mich hat sich seit Jahren das Programm Drama Queen bewährt.

00:07:03: Es hat eine übersichtliche Struktur, ich kann einfach die Plotpunkte mit der Maus anfassen und nach Belieben nach vorne oder hinten verschieben – das ist richtig klasse!

00:07:12: Und dieses Programm kann selbstverständlich weit aus mehr als das wofür ich es nutze.

00:07:17: Vielleicht findest du aber selbst darin noch viel mehr Funktionen, die dich unter einem Projekt vorantreiben?

00:07:23: Und womöglich schreibst du auch gleich deinen ganzen Roman damit.

00:07:30: Mein Plot umfasst meist dreißig bis vierzig einzelne Punkte, in denen ich schon ziemlich genau festlege, was passieren wird.

00:07:38: Ich gebe diesen Punkten eine Überschrift die den Inhalt auf den ersten Blick widerspiegelt.

00:07:43: Wie zum Beispiel Tischler und Fink stecken auf der Dienststelle die Köpfe zusammen, oder, Verfolgungsjahr durch Brunngries.

00:07:51: Was ich hinter der Überschrift ebenfalls vermerke, ist der Wochentag.

00:07:55: Das spielt zwar in der Geschichte selbst im weiteren Verlauf keine große Rolle, dennoch behalte ich so einen guten Überblick, wie viel Geschichte ich in einen einzelnen Tag packe, und wie lange es bis zur Lösung eines Falls dauert.

00:08:09: Vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass die Geschäfte in einer Szene geöffnet haben.

00:08:14: Da wäre es natürlich dann nicht so gut, wenn Sonntag ist.

00:08:17: Solltest du nämlich zu Beginn des Romans doch einen Wochentag erwähnt haben?

00:08:21: Dann kann das passieren, dass hier ein Logikfehler entsteht!

00:08:25: Und glaub mir, es gibt Leserinnen und Leser da draußen die sich im Laufe der Jahre ein hervorragendes kriminalistisches Talent angeeignet haben, für mich immer wieder bewundernswert – und denen fällt sowas auf….

00:08:40: Im Plotpunkt selbst skizziere ich dann, was in dieser Szene geschieht.

00:08:45: Hin und wieder verweise ich dann auch schon auf einen späteren Plot-Punkt und schreibe mir dazu, dass dieses Szene oder ein Teil des Inhalts dort nochmals aufgegriffen wird.

00:08:55: Und nicht selten passiert es mir, dass sich bereits beim Schreiben eines Plots Bilder im Kopf habe und auch bereits hier komplette Dialoge kreiere.

00:09:04: Großer Vorteil für mich beim Plotten ist auch, dass ich auf einen Blick sehe, wie sich die Auftritte meiner Protagonisten in der Geschichte verteilen.

00:09:14: Ich gestalte hin und wieder die Namen farbig und bekomme auf diese Weise einen ganz schnellen Überblick, ob eine Person in meinem Roman zu lange von der Bildfläche verschwunden ist.

00:09:26: Und wenn du mir jetzt so zuhörst, dann könntest du natürlich annehmen, dass der Plot bei mir in Stein gemeißelt ist.

00:09:33: Nein das ist er natürlich nicht!

00:09:35: Er ist nur mein roter Faden und mein Backup.

00:09:38: Ich verschiebe oft Szenen untereinander oder tausche sie auch komplett aus.

00:09:43: Mein Plot lebt bis zum Wort Ende, das ich irgendwann unter ein Manuskript schreiben darf.

00:09:49: Er verändert sich ständig doch der Kern bleibt bestehen. Und jetzt liegt es an dir.

00:09:56: Kannst du dir vorstellen, zuerst einen Plot zu schreiben, oder brennst du nur so darauf sofort mit dem eigentlichen Schreiben zu beginnen?

00:10:04: Weißt du was?

00:10:05: Es ist völlig egal!

00:10:07: Du wirst sicher schnell herausfinden, was für dich das Beste ist.

00:10:11: Denn das Wichtigste ist dass du deine Protagonisten zum Leben erwächst und damit viele, viele Leserinnen und Leser erreichst, die du mit deiner Fantasie unterhalten darfst.

00:10:28: Ich hoffe, ich konnte dich wieder inspirieren und deine Fantasie beflügeln.

00:10:33: Und vielleicht hast du in diesem Moment schon viele Ideen für ein paar Plotpunkte?

00:10:37: Ich wünsche es dir jedenfalls von ganzem Herzen!

00:10:40: Ganz wichtig ist nur eins – spreche jede Idee sofort in dein Handy.

00:10:45: Schreib sie auf ein Post-It oder schick dir einfach eine E-Mail.

00:10:48: Ich habe nämlich schon dutzende Male gesagt, ich merke mir das einfach bis sich nach Hause komme.

00:10:53: Und daheim angekommen wusste ich nur noch, dass ich mir was merken wollte.

00:11:00: Schreibe mir gerne unter podcast@kalpenstein.de, wenn du eine Frage hast oder auch gerne, was bei dir funktioniert?

00:11:09: Und natürlich hatte ich auch diesmal wieder reichlich Post in meinem E-Mail-Postfach!

00:11:14: Vielleicht mache ich einfach mal eine ganze Folge nur mit euren Fragen – dann könnte ich ein bisschen aufholen….

00:11:19: vielleicht gar keine so schlechte Idee... So, schauen wir mal, was haben wir denn

00:11:27: da?!

00:11:28: Nadine möchte Folgendes wissen.

00:11:31: Haben deine Romanfiguren eigentlich reale Vorbilder?

00:11:35: Ui, Nadine!

00:11:36: Wie beantworte ich das jetzt am

00:11:38: besten?!

00:11:39: Also vielleicht indirekt. Es ist nicht so, als würde ich jemanden aus meinem Bekanntenkreis nehmen und diese Person eins zu eins in meinen Romanen darstellen.

00:11:49: Sind vielleicht unterschwellig ein paar Wesenszüge die ich den Protagonisten andichte die der einen oder anderen Person aus meinem früheren oder aktuellen Umfeld ähnelt.

00:11:59: Aber ich finde das eigentlich auch völlig normal, es muss ja auch ein bisschen menscheln!

00:12:04: Ich denke auch, dass jeder Mensch in seinem Bekanntenkreis einen guten Querschnitt durch die Bevölkerung hat,

00:12:09: was Verhaltensweisen in bestimmten Situationen und deren Wesenszüge betrifft.

00:12:14: Natürlich stecke auch ich selbst hin und wieder in meinen Protagonisten.

00:12:19: Zu Beginn meines Autorenlebens habe ich viel von mir auf meine Protagonisten Herbert und Hans zum Beispiel projiziert.

00:12:27: Das war in den längeren Dialogen dann wie ein Selbstgespräch, doch die meisten meiner Personen sind rein fiktiv.

00:12:40: Ich muss aber auch sagen, dass man als Autor wunderbare Möglichkeiten hat, unschöne Begegnungen mit nicht so netten Menschen zu verarbeiten.

00:12:50: So zum Beispiel vor einigen Jahren, als ich noch beruflich viel unterwegs war und in einem Schnellrestaurant eine Dame die alleine wohl gemerkt mit ihrem Getränkebächer an einem Sechsertisch saß, fragte, ob bei ihr am Tisch noch frei wäre.

00:13:05: Sie verneinte und das auch nicht gerade in einem netten Tonfall.

00:13:10: Ich fand dann an einen anderen Tisch einen Platz, und habe immer wieder zu ihr hinüber geschaut.

00:13:16: Und als ich nach dem Essen mein Tablett weggeräumt hatte und im Begriff war zu gehen, kam ein Mann herein, den sie überschwänglich begrüßte, ist aufgestanden und mit ihm gegangen.

00:13:28: Diese Dame bekam in einem Herbert-Roman eine nette kleine Szene.

00:13:33: Herbert und Hans haben das quasi für mich geklärt.

00:13:36: Als Autor muss ich mich also im realen Leben überhaupt nicht mehr aufregen – meistens jedenfalls!

00:13:43: Ich sage mir dann einfach, wir sehen uns in meinen Gedanken an meinem Schreibtisch.

00:13:48: Vielen herzlichen Dank für diesen wunderbaren Beitrag für meinen nächsten Roman.

00:13:57: Dann habe ich noch eine weitere Frage von der lieben Sigrid.

00:14:01: Also ich glaube dass Sigrid und Nadine die meisten Fragen geschrieben haben, wenn ich nicht irre.

00:14:06: Vielen Dank ihr zwei!

00:14:07: Das freut mich natürlich sehr und Sigrid's Frage wurde tatsächlich ein paar mal auch von anderen Hörerinnen und Hören gestellt.

00:14:16: Die Frage lautet: Könntest du dir vorstellen Resi eine Stimme zu geben?

00:14:21: Im Buch mit Kursivschrift dargestellt?

00:14:25: Also für alle die Resi nicht kennen, sie ist eine fesche fesche Dackeldame aus meiner Prost-Reihe und gehört dem Jäger Ferstel.

00:14:33: Und Resi darf hin und wieder bei Hauptkommissar Tischler übernachten.

00:14:37: Den hat sie nämlich so richtig gern!

00:14:42: Also liebe Sigrid, diese Überlegung hatte ich tatsächlich schon einmal beim dritten Teil der Prost-Reihe.

00:14:48: Ich habe mich jedoch dagegen entschieden.

00:14:50: Der Grund ist, dass die liebe Resi auch ein bisschen polarisiert.

00:14:54: Man möchte nicht glauben, die nette kleine Resi polarisiert!

00:14:58: Also für die einen kann es gar nicht genug Szenen mit Resi geben, anderen wiederum spielte sie zu Beginn der Reihe eine zu große Rolle.

00:15:07: Und da ist es für mich als Autor natürlich die große Herausforderung einen goldenen Mittelweg zu finden, dass die Dosis stimmt.

00:15:15: Ich denke Resi eine Stimme zu geben würde eher in einem Roman funktionieren indem ein Hund die Hauptrolle spielt.

00:15:22: Hätte ich es bei meiner Prost-Reihe getan würde auf dem Cover vielleicht stehen: Resi ermittelt. Und somit hat sie in jedem Roman ein oder zwei Auftritte, die ich aber wahnsinnig gerne schreibe,

00:15:34: und was die Resi wirklich denkt, das bleibt ihr großes Geheimnis.

00:15:42: Mei, jetzt muss ich aber noch schnell was erzählen und zwar ein Dackel ist ja kein Hund!

00:15:47: Ein Dacke ist ein Duckel.

00:15:48: Wer eine Dackel besitzt wird mir sicher recht geben.

00:15:52: Das ist eine ganz eigene Spezies und jedes Mal wenn ich eine Szene für die Resi schreibe muss ich an eine Begegnung denken, die schon Jahre zurück liegt.

00:16:02: Ich war damals mit meiner Frau in Freising an der Isar joggen, als uns eine ältere Dame entgegenkam.

00:16:09: An der Leine hatte sie einen Rauhaardackel und was meiner Frau um mir sofort auffiel war, dass der Dackel mit einem Beinchen hinkte!

00:16:18: Und das hat mir fast das Herz zerrissen.

00:16:20: Ich habe die Frau dann gefragt, was er denn hat?

00:16:22: Da lacht sie und meint – Der markiert bloß.

00:16:25: Das macht er oft wenn uns jemand entgegend kommt.

00:16:27: Der will nur Aufmerksamkeit.

00:16:30: Die hat er natürlich von uns bekommen.

00:16:33: Wir durften ihn dann noch streicheln und die Frau ging dann irgendwann weiter.

00:16:36: Und dann haben wir den beiden nach einer Weile nachgeschaut, und siehe da der Dackel hoppelte quietschvergnügt und völlig gesund neben der Dame her!

00:16:48: Aus heutiger Sicht bin ich felsenfest davon überzeugt, dass diese Begegnung letztendlich dafür verantwortlich ist, dass es in der Prost-Reihe eine Resi gibt.

00:17:00: So, weitere Fragen beantworte ich natürlich wieder in der nächsten Folge dieses Podcasts.

00:17:07: Schön war's wieder, und ich hoffe natürlich, ich konnte dich auch diesmal wieder deinem Ziel, ein Buch zu schreiben, etwas näher bringen oder dich zumindest unterhalten!

00:17:17: Ich würde mich freuen wenn du auch das nächste Mal wieder bei mir rein hörst – und natürlich auch, wenn du meinen Podcast abonnierst damit du nichts verpasst!

00:17:26: Servus und bis bald!

00:17:28: Seid's gut zueinander, weil wenn's wir nicht sind, wer dann?

00:17:31: Euer Friedrich.

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